Charga steht wortwörtlich unter dem Einfluss eines Wüstenklimas. In Dezember, Januar und Februar sinken die Temperaturen recht stark, jedoch liegt der jährliche Temperaturdurchschnitt bei rund 3 °C. Auch wenn es während der Mittagszeit stechend heiß sein kann, fallen die Temperaturen nachts stark ab. Die Stadt, welche lediglich im September in geringem Maße Niederschlag erfährt, ist vollkommen trocken. Solange Sie sich in der Wüste aufhalten, sollten Sie darauf achten Kleidung zu tragen, welche Ihre Haut vor der Sonne wie dem Sand schützt.
Die Karavanroute, welche Nordägypten und den Sudan verbindet sowie für den Transport und Handel von Gütern wie Gold, Gewürze, Weizen und Tieren genutzt wurde, besteht auch heute noch. Sie ist eine Route, welche oft von Abenteurern – besonders denjenigen, die die Wüste erkunden möchten – genutzt wird.
Der Tempel Hibis, welcher 2 km nördlich vom Stadtzentrum liegt, ist eine gut erhaltene historische Stätte, welche zwischen 400 und 600 v.Chr. erbaut wurde. Auch der christliche Friedhof El Bagawat, welcher vermutlich aus der Zeit zwischen dem 3. und dem 7. Jahrhundert stammt, ist ebenfalls eine antike Ruine, welche Sie nicht verpassen sollten. Archäologische Ausgrabungen und Forschungen in der Stadt sowie der Umgebung werden noch heute ausgeführt. Für Geschichtsliebhaber bietet Charga eine interessante Stätte. Kenntnisreiche Stadtführer machen eine Reise nach Charga jedoch noch interessanter.
Es gibt eine Bahnlinie, welche die Stadt mit dem Roten Meer und dem Nil verbindet. Zu umliegenden Oasen können Sie außerdem mit dem Bus gelangen. Der Flughafen liegt rund 8 km vom Stadtzentrum entfernt.